Mundschutz mit eigenen Fotos selbst designen

Euren Mundschutz zu personalisieren und individuell zu gestalten, ist eine schöne Möglichkeit, dem Klinik-blauen oder weißen Einerlei zu entkommen. Auch schwarze Masken sind nicht jedermanns Sache, sehen sie doch meist recht bedrohlich aus. Als das Angebot, den Mundschutz mit eigenen Fotos zu designen, über unseren Bildgeschenke-Shop verfügbar war, haben wir einen Test gemacht und hier alle wichtigen Informationen für Euch zusammengetragen.

Der personalisierte Mundschutz als Fotogeschenk

Ob für Euch selbst oder als brandaktuelles Fotogeschenk: Dass man Mundschutzmasken jetzt per Fotodruck vollflächig bedrucken lassen kann, eröffnet ganz neue Möglichkeiten der Kreativität. Ist es nicht viel schöner, ein eigenes Foto zu nehmen, um die Gesichtsmaske zu gestalten? Sei es die Familienedition mit den Gesichtern aller Familienmitglieder, ein witziger Gesichtsausdruck, das schönste Urlaubsbild oder einfach ein lustiges Motiv. Wir sind uns sicher, dass damit der Maskenalltag ein wenig bunter wird.

Über unseren Bildgeschenke-Shop könnt Ihr Eure Schutzmaske ganz einfach mit Eurem Foto bedrucken. Im letzten Artikel haben wir Euch den Online-Editor aus unserem Spreadshirt-Shop schon ausführlich vorgestellt. Ihr könnt dort aus unseren eigenen Designs und Fotos auswählen, aber natürlich auch Euren eigenen Bilder hochladen. Dabei haben wir einige Besonderheiten herausgefunden, die dabei zu beachten sind.


Hinweis zum Design mit eigenen Fotos

Die Masken werden mit dem sogenannten Sublimationsdruck hergestellt. Dieser hochwertige, bunte Druck benötigt Pixelgrafiken von in etwa 4000px, um das Design über die gesamte Druckfläche zu ziehen. Das bedeutet, dass ein 20 cm großes Design mindestens 400 dpi und ein 40 cm großes Design mindestens 200 dpi benötigt. Die Dateien künstlich zu strecken, reicht dabei nicht aus.

Für Eure eigenen Bilder könnt Ihr dazu mit einem Bildbearbeitungsprogramm skalieren und dabei die notwendigen dpi einstellen. Hier ein Beispiel mit dem kostenlosen Programm Gimp. Bei Online-Programmen wie pixlr geht das in der Regel nicht, da sie auf digitale Anwendungen mit 72dpi eingestellt sind.

Anleitung Bildbearbeitung mit Gimp

Falls Ihr Fragen dazu habt oder Hilfe benötigt, wendet Euch einfach per Mail an uns und wir versuchen unser Bestes, Euch zu helfen. Bitte beachtet aber, dass wir nicht der Spreadshirt-Support sind und Euch leider bei Fragen zu Eurer Bestellung nicht weiterhelfen können.


Mundschutz mit eigenen Fotos designen: So geht’s

Wir haben den Test sofort gemacht, als das Angebot über Spreadshirt verfügbar war. Das kam fast gleichzeitig mit den behördlichen Vorgaben, dass Masken beim Einkaufen und im öffentlichen Verkehr getragen werden mussten. Die Nachfrage war wohl so groß, dass die Lieferzeit damals drei Wochen betrug. Dafür haben wir sogar Verständnis, denn es dauert auch eine gewisse Zeit, ein neues Produkt einzuführen und die Prozesse zu optimieren.

Inzwischen ist die Lieferzeit etwa 7 Arbeitstage und der Lieferant hat versprochen, keine Bestellungen mehr anzunehmen, wenn das Auftragsvolumen zu groß wird. Wir beobachten das für Euch.

Die Lieferung

Die Masken landeten in einem großen Briefumschlag in unserem Briefkasten. Das ist zwar etwas lieblos, aber nicht schlecht, denn so muß man nicht auf den Paketboten warten. Dass es sogar vorab angekündigt wird, fanden wir super.

Der Druck

In einer Supportanfrage haben wir auf die etwas komplizierte Vorbereitung der Foto-Dateien aufmerksam gemacht (siehe oben). Wir haben die Antwort erhalten, dass dies dem Druckverfahren geschuldet ist, dass als Sublimationsdruck eine recht hohe Qualität liefert. Und das stimmt auch, das Druckergebnis ist wirklich gut. Details werden gut dargestellt und sind auch nicht zu kontrastreich. Die Farben sind knackig und kommen der Originaldatei recht nah.

Die Sättigung ist etwas höher als bei den Originalbildern, aber wir denken, dass dies ein Vorteil ist, denn die Masken werden sicher oft gewaschen. Generell sind sie bei 60 Grad wasch- und auch bügelbar!

Aufgepasst allerdings bei Hauttönen: Ein Motiv, dass wir mit einem Kußmund ausgewählt haben, war dann doch etwas zu farbenfroh. Hier werden wir aber nochmals testen, denn die Originaldatei war ein Ausschnitt aus einem Ganzkörperportrait und somit garantiert nicht optimal für diesen Zweck.

Der Stoff

Die Maske ist zweilagig aufgebaut. Die bedruckte Außenseite ist aus 100% Polyester, die Innenseite aus 100% Baumwolle. Die Stoffqualität erscheint uns sehr gut und auch die Nähte sind überall sauber verarbeitet. Die Gummibänder scheinen normaler Standard zu sein. Dass die Gesichtsmasken in der EU hergestellt werden, finden wir persönlich positiv.

Die Maske ist so genäht, dass an der Oberseite ein Filtervlies eingelegt werden kann. Diesen Vlies kann man nach jedem Gang nach draußen austauschen. Es gibt hier verschiedene Studien (zum Beispiel von der Universität Cambridge), und es scheint, als wären folgende Materialien geeignet, um sie zusätzlich als Filter einzusetzen:

  • Staubsaugerbeutel (Mikrovlies) (86%)
  • Geschirrtücher (73%)
  • Baumwoll T-Shirt (70%)

OP-Masken filtern zu 89% Partikel aus der Atemluft, so schlecht sind diese Haushaltsartikel im Vergleich also gar nicht.

Der Tragekomfort

Da es sich um eine Einheitsgröße handelt, ist es natürlich schwer zu sagen, ob die Maske wirklich jedem passt oder bei jedem gut und angenehm sitzt. Wir haben allerdings verschiedenen Personen die Masken zum Probetagen gegeben, es gab keinerlei Beschwerden. Bei allen sass die Maske bequem und deckte das Gesicht, Mund und Nase ausreichend ab.

Ich selber trage die Maske in meinem Alltag und bin sehr zufrieden. Ich dachte anfänglich, dass das Baumwollgewebe vielleicht ein Nachteil ist. Dem ist nicht so, im Gegenteil. Die Baumwolle erhöht den Tragekomfort deutlich und wird auch durch die Atmung nicht feucht. Hier regulieren sich wohl das Ein- und Ausatmen von selbst.

Da die Masken ja an sich keinen Schutz- oder Filtereffekt haben, sondern nur die Luftzirkluation im Umfeld verringern sollen, finde ich den bequemen Sitz als einen großen Vorteil. Man kann gut atmen und die Schutzmaske auch für längere Zeit tragen, ohne immer daran zu zupfen, weil man keine Luft bekommt oder das Gefühl hat sich davon befreien zu müssen.

Nochmal zur Erinnerung:

Quelle

Personalisierter Mundschutz mit eigenen Fotos: Unser Fazit

Unser erster Maskentest fällt positiv aus. Wir werden den Markt weiter beobachten, und wenn möglich andere Anbieter testen. Wenn nun noch der Online-Editor besser auf Bilddateien ausgelegt werden würde, wäre die Gestaltung einfacher und würde noch mehr Spaß machen.

Bisher hat die Qualität der Masken auch keinen Grund zur Beanstandung gegeben – falls wir nach häufigem Waschen noch zu einer anderen Erkenntnis kommen, lassen wir es Euch natürlich wissen!

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