Pur und unverfälscht – Ein Fotobuch mit der Pure App

Fotobücher können kleine Kunstwerke sein. Manchmal auch grosse Kunstwerke. Aber unser Leben besteht nicht nur aus grossen Momenten und gewaltigen Bildern, sondern auch aus Alltag und kleinen wertvollen Erinnerungen. Und weil Ihr es manchmal lieber pur und unverfälscht haben möchtet, testen wir heute für Euch die Pure App von Cewe. Damit solltet Ihr „in wenigen Minuten ein Erinnerungsstück für jeden Anlass“ als kleines Fotobuch gestalten können.

Wir haben sie ausprobiert und möchten Euch in diesem Beitrag zeigen, wie sich die Pure App in der Handhabung so macht. Wir bestellen unser Fotobuch natürlich auch und berichten Euch dann, ob die Qualität hält, was sie verspricht.

Einstieg in die Pure App

Der Einstieg gestaltet sich recht intuitiv. Kaum hat man die App installiert, wird man nach der bevorzugten Bezugsquelle für das Fotobuch gefragt (also über welchen Händler man bestellen möchte). Man kann das Fotobuch entweder im Laden abholen oder sich online bestellen und per Post zuschicken lassen – erstmal sehr flexibel. Diese Auswahl nachher noch einmal zu überarbeiten ist nicht ganz so intuitiv, aber möglich: Im Profil unten auf das Logo des Handelspartners tippen.

Die App kann genau eine Sache: Das Cewe Fotobuch Pure erstellen. Das ist ein kleines, quadratisches Fotobuch mit 22 Fotos. Eigentlich recht angenehm, zur Abwechslung mal nicht eine Auswahl aus vielen verschiedenen Grössen, Formaten und Papierqualitäten treffen zu müssen.

Bildauswahl treffen und hochladen

Klickt man sich weiter, wird man zur Auswahl von 22 Bildern aufgefordert. Ich habe meine Auswahl vorher getroffen und sie als Album auf meinem Telefon gespeichert, es gäbe aber durchaus auch die Möglichkeit, über Google Fotos oder die Dropbox-Anbindung zu gehen. Das ist aus meiner Sicht Geschmackssache und je nachdem, wo die Bilder herkommen (z. B. von einer Digitalkamera), im Einzelfall sicher auch praktisch.

Da es in unserem Fall genau darum geht, Alltagsbilder und -momente festzuhalten, habe ich nur Bilder von meinem Handy aus dem vergangenen Jahr zusammengestellt.

Eine Handvoll Designs zur Auswahl

Wie gesagt: Es gibt nur ein Format, nämlich „quadratisch und 22 Bilder“. Ansonsten bietet die Pure App uns jedoch durchaus einige Möglichkeiten, das Design des Fotobuchs ein wenig anzupassen.

Zunächst einmal können wir die grundsätzliche Entscheidung zwischen dem weissen und dem schwarzen Design treffen. Beide haben ihren Charme – bei der quietschebunten Auswahl an ungestylten Fotos, die ich gerne in mein Fotobuch einfügen wollte, fand ich den weissen Hintergrund passender. Das schwarze Fotobuch ist aber auch sehr attraktiv – ich habe dafür schon eine Idee, die ich sicher noch ausprobieren möchte.

Als nächstes steht die Auswahl über die Grösse der Fotos an – von quadratisch bis vollflächig ist hier alles gegeben. Ich habe alle einmal durchgeklickt, und ich denke es hängt sehr von den individuellen Motiven ab, welche Variante man hier wählt.

Für meine Fotos fand ich die Möglichkeit, einen weissen Rahmen um die bunten Bilder zu machen, irgendwie besser. Hätte ich lauter Panorama-Shots für das Fotobuch ausgewählt, wäre meine Entscheidung sicherlich anders ausgefallen.

Die Pure App ist ziemlich intuitiv

Auch wenn die Pure App von sich aus schon nicht schwer zu bedienen ist, bietet sie am Anfang ein wenig Hilfestellung mit einigen Erklärungen: Bildausschnitt auswählen, Bilder ändern, Texte hinzufügen.

Texte hinzuzufügen oder den Titel zu ändern ist wirklich kein Problem: Antippen, der alte Text erscheint, den neuen Text eintragen, OK tippen und fertig. Das geht sowohl mit dem Text auf der Titelseite als auch mit dem „dedicated to you“-Text, der standardmässig auf der ersten Seite abgedruckt ist.

Zu jedem Bild kann man über den „T“-Button oben in der Ecke einen Text hinzufügen. Emojis gehen übrigens auch, und das fand ich wirklich niedlich und passend:

Insgesamt gefällt mir die Live-Vorschau auch sehr gut. So hat man einen guten Eindruck davon, wie das Fotouch fertig zusammengestellt aussehen wird.

Reihenfolge anpassen und Fotos tauschen

Was ich leider nicht ganz so gelungen fand: Flexibilität in der Reihenfolge der Fotos. Zum einen ist mir nicht ganz klar, warum die Bilder rückwärts (also in der umgekehrten Reihenfolge, wie sie in meinem Album waren) hinzugefügt werden, zum anderen ist das erste (also das letzte) Bild einfach das Titelbild. Zwar kann man jedes einzelne Bild relativ einfach ändern, indem man auf das entsprechende Bild tippt und dann dem Dialog folgt:

Allerdings ist dieses Bild dann einfach doppelt und ein anderes fehlt stattdessen. Es wird also nicht innerhalb des Albums getauscht, was sicherlich mit der grundsätzlichen Idee des Pure-Fotobuchs zusammenhängt (flexible Auswahl), aber ein wenig verwirrend ist.

Ich habe zum Beispiel beim Einfügen des Bildes oben nicht darauf geachtet, welches ich dadurch entfernt habe. Hätte ich nicht aufgepasst, hätte ich also vielleicht zwei mal das Bild von den Schweizer Alpen im Fotobuch gehabt, und ein anderes Bild aus meinem Album hätte dafür gefehlt.

Fazit: Einfache App, lustige Idee

Weniger ist in diesem Fall mehr. Nicht zu viel drüber nachdenken, einfach machen. Kein Styling, keine Anordnungen, nur Erinnerungen: Wenn man sich an diese Voraussetzungen hält, ist die Pure App und das daraus resultierende Fotobuch Pure eine lustige, kreative und schöne Sache. Die App ist vernünftig zu bedienen und ist bei meinem Test auch nie abgestürzt oder hätte sonstige technische Zicken gemacht.

Ich werde auf jeden Fall noch ein paar andere Varianten ausprobieren, an kreativen Ideen hätte es mir auf jeden Fall nicht gefehlt bei diesem Test. Und dann bestellen wir mal und zeigen Euch, wie das Resultat aussieht.

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